…Christen kümmern sich um kranke Menschen. Machen sie das nicht, verraten sie Jesus. Der Evangelist Markus erzählt, wie zwei blinde Männer in der Nähe der Stadt Jericho hören, dass Jesus vorbei kommt. Sie rufen laut seinen Namen, damit er sich um sie kümmert. Die Menschen, die das hören, sind peinlich berührt und sagen ihnen, dass sie ruhig sein sollen. Aber Jesus bleibt stehen, fragt die beiden, was sie wollen. Seine Hilfe wollen sie, natürlich. „Und es jammerte Jesus“ ,schreibt Matthäus: „und er berührte ihre Augen und sie konnten wieder sehen und liefen ihm nach“.

Unsere Diakoniestation Hesel-Jümme-Uplengen macht in modernster Form, was Christen seit 2000 Jahren tun: Sie kümmern sich um Menschen, dies es nötig haben. Es ist wichtig, dass dies mit den besten Methoden und Hilfsmitteln geschieht, die es heute gibt. Aber wichtiger ist, dass die Schwestern, Pfleger, Pflegehelferinnen, Haushaltshilfen und Bürokräfte mit dem Herzen dabei sind. Durch die neue Pflegeversicherung müssen wir darauf achten, dass die Finanzen stimmen - wir sind ein wirtschaftliches Unternehmen geworden. An der Bereitschaft, mit dem Herzen bei den Menschen zu sein, die es nötig haben, soll sich nichts ändern. Ich bin dankbar dafür, dass die Kommunen Hesel, Jümme, Uplengen und die Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Holtland, Nortmoor und Uplengen-Remels als Träger unserer Diakoniestation diese Bereitschaft würdigen und mindestens ebenso dankbar bin ich dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Diakoniestation ihre Arbeit mit Liebe ausführen.

Ihr Pastor Heinrich Wienbeuker